Janeintagebuchmein

Juni 13, 2008

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Ja wow !!! 138 Tage clean. Kein Alk, kein Kiff, keine Amphetamine, kein Koks. KEINE DROGEN.

Das ist doch eigentlich genug. Genug geleistet. Das ist aber auch super anstrengend. Weil da sind immer die Stimmen in meinem Kopf, die sagen: sei produktiv, geh’ arbeiten, such Dir ‘nen Job, mach ‘ne Ausbildung. KANN ICH NICHT. BIN NICHT BELASTBAR. KOMME NICHT KLAR. HABE SO SCHON GENUG ANSTRENGENDE SCHEISSE IN MEINEM KOPF AM LAUFEN. Mein Versuch als mit ‘ner MEA als Büro-Assi zu landen ist völlig in die Hose gegangen. Burnout. Selbst zwei Wochen danach konnte ich vor lauter das-muss-ich-tun und das-muss-ich-tun keine Ruhe finden. „Wenns ruhig wird, wirds gefährlich.“ Das kenne ich. Kann mich kaum aushalten. Und andersherum halte ich Gesellschaft auch kaum aus. Es ist ein permanenter Leistungsdruck gut, besser und am kompetentesten sein zu wollen, wirken zu wollen. Kann ich aber nicht. Bin ganz klein mit Hut, was weltliche Werte von Produktivität und geistiger Präsenz angeht. Bin mehr dauerhaft nach innen gekehrt weil erschöpft. So eine Art Dauererschöpfungszustand. Sonst hätte ich gesagt: „Hilfe, ich weiß nicht was ich dagegen unternehmen soll.“ Aber ich habe da so ‘ne Ahnung, daß mir diese Weise darauf zu reagieren nicht besonders hilfreich sein wird. Da wäre (bin) ich am kämpfen und kämpfen ermüdet und ich glaube auch, daß ich da einen Gegner in mir habe, den ich erst dann loswerde, wenn ich im keinen Widerstand mehr biete und ihn vorbeiziehen lasse.

Dezember 7, 2007

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Irgentwie komme ich nicht weiter. Mir gehts aber auch scheiße. Ständig auf der Kippe zu krankwerden. Schlechte Ernährung. Kaum Bewegung. Geld ausgeben bis übers Limit. Ende . Scheiße. Man ey, alles kaputt. Wann kack das besser. Kack

Dezember 4, 2007

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Immer alleine sein. Ich will nicht immer so alleine sein. Alleine im Wohnzimmer, alleine auf der Straße, alleine im Schlafzimmer, allein im Lokal, immer alles alleine machen. Ich will nicht immer so alleine sein. Ich möchte auch Freunde haben, mit denen ich mich treffen kann und mit denen ich etwas teilen kann. Und eine Freundin, mit der ich intim sein kann und mit der ich auch viel im Alltag teilen kann. Ich möchte nicht mehr so alleine sein. Aber ich weiß nicht, was ich dagegen tun kann. Ich habe immer solche Angst vor all den Menschen da draußen, die wollen mir doch bl0ß weh tun, denke ich jedenfalls. Und diese Angst hindert mich daran, anderen Personen nahe zu kommen, sie an mich heran zu lassen. Da sitze ich lieber alleine zuhause und bin alleine und hasse es alleine zu sein und traue mich nicht heraus. Na, das wird schon.

Einsortiert unter: Uncategorized — janeintagebuchmein @ 9:53 am

Selbstfürsorge gegen Minderwertigkeit

Einsortiert unter: Uncategorized — janeintagebuchmein @ 12:15 am

irgendetwas machen – dauerverlierer – nichtsnutz

Dezember 3, 2007

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vom Computer loskommen….

Dezember 2, 2007

rausgehen menschen

Einsortiert unter: Uncategorized — janeintagebuchmein @ 9:22 pm

Ich möchte gerne zur Arbeit gehen.

Ich möchte gerne morgens rausgehen, ein Ziel haben, irgendwo hinfahren können, wo Menschen auf mich warten und sich freuen, wenn ich komme und dann möchte ich gerne was machen zusammen mit denen arbeiten.

November 29, 2007

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Wenn ich aber versunken bin in irgentetwas, gedanklich und gefühlsmäßig, dann ist dann nichts genervtes oder gereiztes oder dergleichen. Flowinmirco. Kann das?

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Gerade Finya-Mail beantwortet. War o.k.. Sollte langsam mal wieder eine Selbstfürsorge-Liste erstellen. Warum sollte? Na, weil es mir in der Vergangenheit doch geholfen hatte, allgemein die Achtsamkeit zu schärfen und damit auch selbstschädigendes Verhalten leichter zu entlarven.

Einsortiert unter: Uncategorized — janeintagebuchmein @ 9:53 pm

Der Kleene schläft, ich bin müde und häng trotzdem noch vor der Kiste. Die Whg nervt mich dolle, die Straßenseite ist wie aufgeschnitten und alles fährt hier durch. Ich bin durch und wie aufgeschnitten.

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